Nach #metoo


Die #metoo Kampagne hat weltweit eine wichtige Debatte ausgelöst. Trotzdem mache ich mir Sorgen darüber, was nach dem Ende der Kampagne kommt.

Endrerud ist Berater / Pressekontakt, AUF.
Email: halvor@auf.no
Veröffentlicht am: 2018

Von Hollywood bis Norwegen haben Frauen ihre Geschichten vorgetragen. Die Kampagne zeigt eine schreckliche Kultur, die viel zu lange andauert.

Was tun wir, um sicherzustellen, dass Männer Frauen nicht sexuell belästigen oder sich am Arbeitsplatz unangemessen verhalten? Es sind so viele verletzende und verstörende Geschichten aufgetaucht, und dies sind wahrscheinlich nur einige der unzähligen, in denen Männer offensichtlich ihre Situation als Eltern ausgenutzt haben. Sie haben gewusst, dass es falsch war, aber immer noch.

Einige fragen sich jetzt ernsthaft, ob Frauen noch umarmen dürfen. Das ist aber nicht das Problem! Probleme entstehen nur, wenn Männer belästigt werden. Und sie wissen sogar, wann die Grenze für das Gesetz überschritten ist.

Wir haben alle einen Job zu erledigen. Sowohl Männer als auch Frauen müssen sagen, wenn wir sehen, dass etwas nicht so ist, wie es sein sollte. In der Schule, am Arbeitsplatz und in anderen Bereichen müssen wir aktiv daran arbeiten, Informationen darüber zu liefern, was nicht richtig ist. Vor allem müssen wir Politiker für bessere Lösungen arbeiten, denn es erfordert auch den politischen Willen, Einstellungen zu ändern. Die ganze Zeit müssen wir uns fragen: "Tun wir genug?"

Eine von Sex and Society in Auftrag gegebene Umfrage ergab, dass 7 von 10 Lehrern der Meinung sind, dass die Sexualerziehung der Schule nicht gut genug ist. Nur 13 Prozent sind der Meinung, dass sie während der Lehrerausbildung genügend Kenntnisse erworben haben, um die Sexualerziehung für die jungen Menschen von heute gut genug durchzuführen. Mit anderen Worten, es ist höchste Zeit, dass Lehrer die richtigen Werkzeuge erhalten, um ihren Schülern das Binden und den Respekt für den Körper des anderen beizubringen.

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Warum also nicht gleich anfangen und danach etwas bewirken? Auch Kampagne? Dass wir eine bessere Sexualerziehung in der Schule brauchen, liegt auf der Hand. Die Schüler verdienen es, mehr darüber zu lernen und Raum zu bekommen, um zu diskutieren, was richtig und was falsch ist. Im alternativen Staatshaushalt der Labour Party haben wir 400 Millionen zweckgebundene Mittel für den Schulgesundheitsdienst vorgeschlagen. Wir wollen einen elektronischen Gesundheitsdienst schaffen, der jungen Menschen Informationsarbeit leistet, damit die heutigen Schulkinder selbst das Wissen aufbauen können, das sie benötigen.

7 von 10 Schülern möchten mehr Sexualerziehung in der Schule. Diese sollten wir uns anhören. Eine Änderung muss auch in der Folge kommen Auch Kampagne. Wir könnten genauso gut jetzt anfangen.