Von der individuellen Beteiligung zur autoritären Politik


POLITICS: Destabilisiert die technologische Entwicklung die modernen Demokratien? China kann als positives Gegenstück zum Westen gesehen werden.

Philosoph. Permanenter Literaturkritiker in MODERN TIMES. Übersetzer.
Email: andersdunker.contact@gmail.com
Veröffentlicht am: 2019
Demokratie erneuern - Regieren im Zeitalter der Globalisierung und des digitalen Kapitalismus

Wie viele kommentiert haben, gibt es in den heutigen Demokratien viele Krisen - und die Herausforderung liegt im doppelten Druck von Globalisierung und technologischer Entwicklung, zwei Trends, die sich in der globalen Netzwerkgemeinschaft zusammentun.

Gardels und Berggruen, die in Los Angeles eine Denkfabrik leiten, haben das Buch bereits geschrieben Intelligentes Regieren im 21. Jahrhundert (2013), in dem sie die politischen Traditionen des Westens und des Ostens vergleichen. Mit direkten Erfahrungen aus Kalifornien und China haben sie das Ziel, nicht nur zu analysieren und zu kritisieren, sondern auch Änderungen vorzuschlagen und neue politische Foren aufzubauen.

Um die Institutionen zu aktualisieren und zu verbessern, müssen wir zunächst verstehen, was mit der Beziehung zwischen Führung und Menschen geschieht, wenn das Internet Informationen, Partizipation und Manipulation sofort zugänglicher macht. Kurz gesagt, die Herausforderung besteht darin, die Teilnahme zu fördern und gleichzeitig Populismus zu vermeiden.

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Automatisierung, schließlich ist der Schaden geringer.

Die doppelte Gefahr der Demokratie, vor der Plato wiederholt gewarnt hat, ist einerseits die "Menge", die sich von unmittelbarem Verlangen, kurzfristiger Bequemlichkeit und irrationaler Angst leiten lässt, und andererseits Demagogen, die wissen, wie man diese Tendenzen ausnutzt. Gardels und Berggruen erinnern an ihr neues Buch Demokratie erneuern Die Skepsis Platons gegenüber der Demokratie tauchte in der US-Verfassungsversammlung erneut auf und wies darauf hin, dass das Wort "Demokratie" weder in der Verfassung noch in der Unabhängigkeitserklärung erwähnt wird. Politiker wie Thomas Jefferson und Amerikas vierter Präsident James Madison waren besorgt, dass die absichtlichen Beratungen der gewählten Amtsträger nicht durch die Volatilität des Volkes gestört werden sollten - und dass das Volk seinerseits durch stabile Institutionen gegen die Instabilität von Politikern geschützt werden musste.

Kurzschlüsse oben und unten

Mit Twitter-Präsident Donald Trump und seinem unzensierten Stück steht die Notwendigkeit achtsamer Rücksichtnahme und starker Institutionen ganz oben ...


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