ARMUT: Eine Generation junger Schotten zeigt Momente der Zärtlichkeit und Fürsorge inmitten alltäglicher Frustrationen, Prüfungen und Episoden von Gewalt.

Gray ist ein regelmäßiger Filmkritiker in MODERN TIMES.
Email: carmengray@gmail.com
Veröffentlicht am: 2019
Schema Vögel
Regisør: Ellen Fiske, Ellinor Hallin
(Vereinigtes Königreich, Schweden)

Ein trüber Alltagsrealismus hat den britischen Film geprägt und fast definiert. Die Filme zeigen die Armut der Arbeiterklasse und die schwierigen Bedingungen und werden durch die Sorge der politischen Linken um die zunehmenden Unterschiede in der Gesellschaft gestützt. Die Filme kommen der Sozialpornografie gefährlich nahe, insbesondere wenn die Themen von Regisseuren mit privilegiertem Hintergrund aufgenommen werden, die eher dazu gezwungen zu sein scheinen, Klassenschuld zu übertragen, als den Anreiz, etwas zu schaffen, das auf authentischen Erfahrungen basiert.

Schema Vögel ist nicht einer dieser Filme, obwohl es auf den ersten Blick so scheint.

Die Aktion findet in der schottischen Stadt Motherwell südlich von Glasgow statt, die früher als Hauptstadt der Stahlindustrie bekannt war und nun in einer wirtschaftlichen Rezession stagniert, nachdem diese Industrie unter dem Druck von Margaret Thatcher stark unter Druck gesetzt worden war. Die Stahlwerke wurden der Reihe nach geschlossen, und heute gibt es nur noch ein Stahlwerk, das 2016 wiedereröffnet wurde.

Motherwell wird als trostlose Stadt dargestellt, die von Drogen und Kriminalität heimgesucht wird und in der sich der männliche Teil der Bevölkerung innerhalb und außerhalb des Gefängnisses befindet.

"Wenn du hier bleibst, wirst du entweder eingesperrt oder landest im Dickicht", sagt die junge Gemma. Wir folgen ihr jahrelang, während sie versucht, die Anfänge des Erwachsenenalters zu meistern - wo alles für ihren Erfolg spricht und wo sowohl Ausdauer als auch Entschlossenheit erforderlich sind.

Abonnement NOK 195 / Quartal



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Schema Vögel - Trailer und Syndicado on Vimeo.

sozialer Realismus

Die Regisseure Fiske und Hallin haben einen Dokumentarfilm gedreht, aber die Intimität und der Zugang zur Privatsphäre der Figuren lassen darauf schließen, dass es sich genauso gut um einen sozialrealistischen Spielfilm handeln könnte. Das Regieduo stammt aus Schweden, lässt den Protagonisten aber Raum, um die Beziehung zu der Umgebung, in der sie leben, zu beschreiben und zu definieren, um Prämissen aufzuerlegen, ohne die Tragödien für ihren schockierenden Inhalt zu melken.