Oktober


Wie kann man in einer Welt leben, in der die Entfaltung des Lebens zu Gewalt führt?

FIKTION: In Kiøsteruds stillem Einsiedler-Roman wird das Leben auf der Suche nach Versöhnung gegen den Schmerz abgewogen. Die Natur bleibt still und zweideutig, auch wenn der Protagonist versucht, mit seinen Sinnforderungen zurückzutreten.

Gonzo-Interpretation der Zauberin des Surrealismus

COMPROMISE: Das Buch der Künstlerin Leonora Carrington ist eine Reise in den Dschungel des Surrealismus, eine gelungene Flucht vor dem Konventionellen und eine Fantasy-Infiltration des Etablierten.

Welchen Ort können wir heute der Gewalt geben?

ÖKOLOGIE: In autobiografischer Form setzt Kiøsterud sein Umdenken in der Zeit der Umweltkrise fort. Er weist auf eine normalisierte Brutalität hin, die er am stillschweigendsten akzeptiert.

Kitsch aus Knausgård

GEFÜHLE: Ein Horrorbild eines erstickenden Genies. Ist Knausgård jetzt gefährlicher als Kierkegaard als Produzent der Ideologie?

Von der Stille sind wir gekommen, zur Stille werden wir sein

... Und nur durch Schweigen können wir auferstehen.

Waren wir einfallslos und anspruchslos?

Alle Kurzgeschichten erinnern mich auf ihre Weise daran, dass wir alle sterben sollten. Die Sprache von Holtet Larsen ist eine kultivierte Sprache, eine fortgeschrittene Sprache, eine Sprache der Sprache zuliebe.