Stichwörter: Film

Rolf Hiller

Kulturell in dein eigenes Nest scheißen

1. NOVEMBER 1969: Beobachtungen von Sigurd Evensmo

Sich selbst lenken

Robert Bressons Aphorism Collection Anmerkungen zum Kameramann sind selten stilvoll und minimalistisch - endlich auch in dänischer Übersetzung erhältlich.
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Harepus im Nationalsozialismus

Sonja Henie schafft immer noch eine Kluft im Publikum. Und es ist nicht leicht, sich einen Namen zu machen: War sie eine Heldin oder eine entschlossene Egoistin?
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Nähe zum amerikanischen Konventionalismus

Von den beiden neuen Filmen über das Massaker in Utøya handelt es sich um "Reconstructing Utøya" (Rekonstruktion von Utøya), das es uns anhand der ehrlichen Berichte von vier Überlebenden in seiner Einfachheit ermöglicht, sowohl das Ausmaß der Tragödie als auch einen Weg für die Beteiligten zu erkennen.

Revolutionäre Filmbewegung

Bridges of Time ist eine Hommage an die Regisseure, die die poetische Dokumentationstradition in der Ostsee geprägt haben. Eine revolutionäre Filmbewegung, die während der Besetzung der Sowjetunion für die Freiheit der Menschen kämpfte.

Poetisch über ein besetztes Volk

Das Herz des Ozeans ist eine poetische Erforschung des Lebens der Ureinwohner auf Tahiti und in Französisch-Polynesien und enthüllt die tödlichen Folgen von nuklearen Explosionen und Kolonialisierungen.

Eine Hommage an die Heimat

On the Ruins of a Dream ist eine Übung, um darüber nachzudenken, was ein Zuhause bedeutet - aber auch, was es bedeutet, es zu verlieren.

Film: September

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Film: August

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Die Funktion des Vergessens

The Tale ist eine autobiografische und ambivalente Geschichte von Missbrauch und anschließendem Trauma, basierend auf den eigenen Erfahrungen der Regisseurin Jennifer Fox als Kind.

Ein lebhaftes Echo aus einem Kriegsgebiet

Nach einem tansanischen Taxifahrer in einer Kleinstadt in der ukrainischen Provinz Donezk präsentiert Long Echo eine neue Ansicht einer Geschichte, die aus den täglichen Nachrichtenberichten in den europäischen Medien praktisch verschwunden ist.

Der Kampf ums Überleben

Die britische Filmemacherin Kim Longinotto dreht Dokumentarfilme über rebellische Außenseiter, in denen Frauen, die um ihr eigenes Überleben kämpfen, die gefeierte Protagonistin sind.

Eine Fallschirmlandung im Missionsarchiv

Der Dokumentarfilm Morten Vest stieß auf das Archiv der dänischen Abteilung der United Sudan Mission und mischte Teile von dort mit Interviews von heute. Das Ergebnis ist eine interessante, aber historische Geschichte.

Identitätsmatch in Kroatien

Srbenka ist ein erfahrener Metateater, der die eigenen Erfahrungen und Erinnerungen der Schauspieler an den Krieg der 90er Jahre einbezieht. Es bietet auch einen guten Einblick in das Alltagsleben der serbischen Minderheit in Kroatien.
ARKIVOLOGI

Vom Archiv zur Leinwand

Catherine Russell hat die sogenannte Archäologie gelesen - eine Art, Geschichte durch das Medium Film zu kreieren, zu interpretieren, neu zu interpretieren und zu evozieren.

Film: Juni

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Film: Mai

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Film: April

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1968–2018 - der traum lebt weiter

Rückblick auf das Jahr 1968 während des diesjährigen Internationalen Dokumentarfilmfestivals in Thessaloniki.

Wiedergeburt eines "verlorenen" spanischen Klassikers

Ein indirektes, aber aufschlussreiches Porträt Spaniens in einer schmerzhaften Übergangsphase.

Blick über die Grenzen hinaus

Danish The Distant Barking of Dogs zeigt einen zehnjährigen Jungen, der an der Front der Ukraine aufwächst, während Swedish The Deminer über einen Minenräumer im vom IS verwüsteten Irak handelt.

Interpretation und Vorurteile

Die Dramatisierungen unserer großen nationalen Tragödie stimmen überein. Warum ist es sensibler, dass ein Ausländer die Geschichte vom 22. Juli handhabt als einer unserer eigenen Filmemacher?

Der Eroberer der Nutzlosen

Eine echte Demokratie muss offen für Meinungsverschiedenheiten, Unterschiede und Nutzlose sein. Und nur durch diese "Eroberung der Nutzlosen" können wir uns der Wahrheit nähern.

Selfies aus dem Holocaust

Der Dokumentarfilm Austerlitz beobachtet die Horden von Menschen, die die deutschen Konzentrationslager besuchen, als wären sie Touristenattraktionen.

Rehumanisierung von Flüchtlingen

Der Regisseur und Anthropologe Laurent Van Lancker lässt die Bewohner des inzwischen zerstörten Lagers in Calais mit einem zurückhaltenden und unauffälligen Ansatz ihre getrennte Gesellschaft in eigenen Worten beschreiben.