DÄNISCHER IS-CATCH: Der vom IS in Syrien aufgenommene Spielfilm über den Dänen Daniel Rye zeigt, dass skandinavischer Film keine zahnlose Unterhaltung sein muss, um weit zu kommen.

Huser ist regelmäßiger Filmkritiker in MODERN TIMES.
Email: alekshuser@gmail.com
Veröffentlicht am: 2020

Fra Lars von Trier und seine Verbündeten haben bereits in den neunziger Jahren das Dogme-Manifest ins Leben gerufen. Dänische Filmemacher haben Innovationsbereitschaft und oft auch Wahnsinn gezeigt, den man in unserer heimischen Filmproduktion langsam übersehen kann. Der dänische Film zeichnet sich jedoch in hohem Maße durch die Fähigkeit aus, solide menschliche Dramen zu erzählen, in denen dramaturgische Präzision mit glaubwürdigen Umwelt- und persönlichen Darstellungen kombiniert wird.

Einige dieser Filme haben sich auch mit politischen und anderen relevanten Themen aus dem dänischen gesellschaftlichen Leben befasst, anstatt sich nur auf zwischenmenschliche Beziehungen zu konzentrieren. Einige Beispiele aus dem letzten Jahrzehnt - alle in norwegischen Kinos gezeigt - sind Susanne Biers In einer besseren Welt (2010), Thomas Vinterbergs die Jagd (2012), Tobias Lindholms
Kapringen (2012) und krigen (2015), Isabella Eklöfs Urlaub (2018), May el-Toukhys die Königin (2019) und Ulaa Salims Söhne von…


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