Das Metropolitan Symphony 21 x New York porträtiert die ikonische Metropole unter 21 Einwohnern und konzentriert sich darauf, was man in einer Stadt tut oder wünscht, die nicht schläft.

Huser ist regelmäßiger Filmkritiker in MODERN TIMES.

New York: "The Big Apple", "Stadt, die niemals schläft" und alles, was Jazz. Na dann wollen wir alle ein Teil davon sein, New York, New York. Es mag den Anschein haben, dass wir alle eine Art Verwandtschaft mit dieser Stadt empfinden, die viele - nicht zuletzt in städtischen Hipster-Kreisen - als ihren absoluten Lieblingsort auf Erden betrachten. New York ist wie etwas anderes als die vulgären Vereinigten Staaten, es ist weit entfernt von einfachem Texas, dem bunten Las Vegas und dem oberflächlichen Kalifornien. Obwohl die narzisstische Online-Rolle, die schockierend Präsident wurde, tatsächlich aus Queens stammt, ist New York dennoch europäisch Amerika - und zugleich etwas ganz für sich. New York ist eins Geisteszustand. New York sind Woody Allen, Spike Lee, Martin Scorsese, The Factory und Velvet Underground. New York ist Seinfeld, Mädchen, Sex & die Stadt (das heißt, die Fernsehserie, vor dem Aufstieg des Films), intellektuelle Zeitungen, smarte Talkshows, Longdrinks, coole Viertel und viele Straßenbahnen. Was sollte man nicht geben, um über eine raue Erziehung in der Bronx bzw. in New Jersey rappen oder singen zu können? Oder zumindest eine Pendlerwohnung in Williamsburg?

Der Stil ist essayistisch, fragmentarisch und teilweise traumhaft, mit viel Poesie in den atemberaubenden und sehr lebendigen Stadtlandschaften.

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