Rumäniens schlechtes Gewissen

Tote Nation (Tara Moarta)
Direktor: Radu Jude
(Rumänien)


HOLOCAUST: Ein Arzttagebuch enthüllt die beunruhigende Geschichte, wie Rumänien die Juden während des Zweiten Weltkriegs behandelte.

(Diese Übersetzung wird von Google Gtranslate erstellt.)

"Es gibt drei Möglichkeiten, einen Juden zu begrüßen: Mr. Dirty Jew, Ihr Dirty Jew, und fahren Sie in die Hölle, Ihr Dirty Jew", schrieb der rumänische Jude und Doktor Emil Dorian im Frühjahr 1940 in sein Tagebuch. Dieser bittere Witz war unter gewöhnlichen Menschen allgegenwärtig in Bukarest und spiegelte die damalige Situation der rumänischen Juden wider.

Dorians Tagebuch ist der Ausgangspunkt für den Dokumentarfilm Tote Nation vom rumänischen Filmemacher Radu Jude. Der Regisseur hat einen zum Nachdenken anregenden Dokumentarfilm in einem minimalistischen visuellen Stil gedreht. Der gesamte Film basiert auf Fotografien, die in den 1930er und 1940er Jahren in einem Fotostudio in Rumänien aufgenommen wurden. Die Fotografien dienen fast nie als Illustrationen für die Tagebuchtexte, sondern bilden einen ironischen Kontrapunkt.

Die Fotografien sind Porträts lächelnder Rumänen in traditionellen Trachten, Bilder von Familienveranstaltungen, von Kirchenführern, Soldaten und feierlichen Feiern. Sie erscheinen gleichzeitig als eine narrative Stimme, die beschreibt, wie die Verfolgung der Juden eskalierte, wobei Dorians Tagebuchnotizen mit Radionachrichten und patriotischen Liedern verflochten sind. Die Fotos und Tagebuchauszüge erstrecken sich über ein Jahrzehnt bis 1946.

Judes Gegenüberstellung impliziert, dass die Rumänen einen Finger im Spiel bezüglich der Misshandlung der Juden während des Holocaust hatten. Es ist erstaunlich, einen Film eines rumänischen Filmemachers zu sehen, der mühelos sein eigenes Heimatland kritisiert, zu einer Zeit, in der viele regionale Behörden versuchen, Partizipation und Partizipation während des Holocaust zu waschen.
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