Orientering Oktober 2015

23. Juni 1962:
Araber in Israel: Wir werden mit beiden Enden des Stocks geschlagen

Von Torild Skard
Die Häuser in den arabischen Dörfern Israels sind so dicht an den Hängen zusammengeklebt, dass es den Anschein hat, als wäre eine Leiter das einzig mögliche Zugangsmittel. Aber wenn Sie näher kommen, werden Sie feststellen, dass sich schmale Erdwege zwischen die Hauswände schleichen und dass es sogar Platz für Terrassen mit Feldern und Gärten gibt.
Hier finden Sie eine wunderbare Mischung aus Altem und Neuem: baufällige Steinhäuser, verbunden mit neuem Beton, Brotöfen für den Außenbereich und Gasdosen für Kochplatten, Esel zum Ziehen des Pflugs und eingelegte Wasserleitungen. Überall kriechen Menschen: Männer hacken auf dem Boden oder stehen in Gruppen und plaudern, Kinder ziehen an kleineren Geschwistern, rennen barfuß herum und starren uns an. Keine frauen
Der Dorfvorsteher (Mukhatar) wohnt im schönsten Haus. Sein Name ist Abo Riadoder Riads Vater nach seinem ältesten Sohn und ist derjenige, der äußerlich die 1800 Menschen im Dorf vertritt.
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