Petronella Barker
Priscilla Presley (Petronella Barker) holt ihre Sachen ab.

Mit einer Flinte nach Faust zu schießen


Es gibt viel Licht, Ton und rechtzeitige Umarmung von #metoo in We Must Talk About Faust. Aber weniger Faust.

Ideenhistoriker und regelmäßiger Kritiker in MODERN TIMES.
Email: kjetkor@online.no
Veröffentlicht am: 2019

Verursacht durch Aufbau des Nationaltheaters von Thorleifur Örn Arnarsson und Mikael Torfasons Stück Wir müssen über Faust reden, das am Samstag, 26. Januar, Premiere hatte, haben wir unsere sechste Übersetzung von Johann Wolfgang von Goethes erhalten Faust. Der erste Teil der Tragödie (1808). Die Übersetzung von Elisabeth Beanca Halvorsen entspricht damit dem eklektischen Spin-off der beiden Herren aus Goethes Klassiker.

Ich werde die Prüfung am Mittwochabend, dem 23. Januar, ablegen und habe die neue Übersetzung gelesen. Regisseur Arnarsson machte den rund XNUMX Zuschauern klar, dass das Stück noch lange nicht zu Ende ist und wir nach der Pause von Anfang an nur Teile der Einspielung sehen würden. Der Anfang war im Gange, als ich mit dem restlichen Publikum das Auditorium betrat. Junge Mädchen, die über den Saal verstreut waren, summten ein Thema als Einführung in eine Straßenbahnbande (mit fast nur Mädchen), die von auf die Bühne projizierten Textplakaten untermalt wurde, die ein Manifest für ein feministisches Nachlesen von Goethes veröffentlichten Faust. Das Stück soll typisch für eine männliche epische Tradition sein, in der nur Männer echte Menschen sind und Frauen als Attribute, Wünsche und Szenen bezeichnet werden. Sehr grotesk wird der Gretchencharakter des Faust-Dramas interpretiert; ein 14-jähriges Mädchen, das von Faust verführt wird (Mefisto macht es möglich) - und das dann verzweifelt und sein eigenes Kind tötet.

Mefisto (Nader Khademi)
Mefisto (Nader Khademi) und sein Auto.

Johann Wolfgang von Goethe: Faust. Der erste Teil der Tragödie
Übersetzt ins Norwegische und mit Vorwort von Elisabeth Beanca Halvorsen 220 Seiten Gyldendal, 2019.

Thorleifur Örn Arnarsson und Mikael Torfason: Wir müssen über Faust sprechen, Basierend auf Goethes Faust Teil 1 og Faust Teil 2, Drehbuch 5.3 (24. Januar 2019)

tendenziös

Die Kritik an Goethes Frauenfiguren ist seit den späten 60er Jahren weit verbreitet - in Deutschland durchaus spürbar. Hier in Norwegen wissen wir nicht Faust wie unsere eigene Hosentasche - Peer Gynt hat es ...


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