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Laila, die Mutter von Süchtigen

Laila an der Brücke
Regissør: Elizabeth Mirzaei Gulistan Mirzaei
(Afghanistan, Canada)

Laila at the Bridge tar oss med på en opprivende reise til Kabuls dystre narkotikamiljø, i følge med en kvinne som forsøker å redde misbrukerne.

Laila Haidari, eine mollige afghanische Frau in den Dreißigern, trägt ihre Ballerinaschuhe und geht vor die berüchtigte Pul-e Sukhta-Brücke, wo sie sich in schwerem Gestank zwischen gebrauchten Spritzen und verschluckten Körpern bewegt. Opiumabhängige Männer, viele älter als sie, nennen sie zärtlich "Mutter". Im Gegenzug nennt sie sie "meine Jungs" und fordert sie auf, zu ihrem provisorischen Rehabilitationszentrum "Mother Camp" zu kommen.

Laila an der Brücke ist eine Beobachtungsdokumentation, die die afghanische Frau geduldig begleitet, während sie versucht, den Drogenabhängigen in dem von ihr betriebenen Zentrum zu helfen, ohne die Unterstützung der Regierung oder ausländischer Hilfe.

Ein Betäubungsmittel

Die Rettung der Süchtigen scheint eine Sisyphus-Aufgabe zu sein, da Haidari mit Rückfällen, finanziellen Hindernissen und Widerstand der Behörden konfrontiert ist. Eine Zeitlang finanzierte sie ihre Herbergen mit Geldern aus ihrem eigenen Restaurant, mit anhängigen Süchtigen als Arbeitskraft, aber es wurde bald ein vergebliches Projekt, nachdem eine Reihe von Angriffen Kunden vertrieben hatte. "Krieg, Krieg, alles ist kriegsbedingt", sagt Haidari mit Empathie, als der Drogenabhängige Ikhtiar Gul seine Geschichte erzählt. Er war früher der Leibwächter des afghanischen Präsidenten Najibullah Ahmadzai, ist aber jetzt ein entstellter Mann, der sich weigert, seinen Bart zu schneiden, weil er nicht möchte, dass eine Narbe von einer Kugel erscheint.
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Sevara Pan
Sevara Pan ist Schriftstellerin und lebt in Berlin.

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