Der bevorstehende Krieg gegen China


Die USA fordern ein Bild von sich selbst als heldenhaftes Land, das die Welt vor einem "zunehmend aggressiven China" retten kann. Gleichzeitig umzingeln mehr als 400 US-Militärstützpunkte China mit Raketen, Bombern, Kriegsschiffen und vor allem Atomwaffen.

Pilger ist ein preisgekrönter Journalist und Autor mit einer Reihe von Ehrendoktorwürden von Universitäten auf der ganzen Welt.
Email: pilger@nytid.no
Veröffentlicht am: 2016

Als ich Hiroshima 1967 zum ersten Mal besuchte, befand sich ihr Schatten immer noch über der Treppe. Es stellte ein nahezu perfektes Bild eines Mannes dar, der sich entspannte: seine Knie auseinander, sein Rücken gebeugt, eine Hand neben ihm, während sie darauf wartete, dass sich die Bank öffnete. Am 6. August 1945 gegen acht Uhr morgens wurden sie und ihre Silhouette in den Granit gebrannt. Ich starrte über eine Stunde lang in den Schatten, es war unmöglich, den Anblick zu vergessen. Als ich viele Jahre später zurückkam, war es weg: entfernt, "verschwunden"; eine politische Verlegenheit.

Ich habe zwei Jahre damit verbracht, einen Dokumentarfilm zu drehen, Der kommende Krieg gegen China, wo ich durch Fakten und Zeugnisse warne, dass der Atomkrieg nicht mehr nur ein Schatten, sondern eine echte Möglichkeit ist. Die größte Bewaffnung von US-geführten Streitkräften seit dem Zweiten Weltkrieg ist in vollem Gange. Die Streitkräfte befinden sich auf der Nordhalbkugel, an den Westgrenzen Russlands, in Asien und im Pazifik.


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