Kolonialer Voyeurismus wieder aufgesucht


Es ist schwer zu sagen, ob der dokumentarische African Mirror - allein auf Archivmaterial basierend - ein koloniales Bewusstsein rehabilitiert, den Kolonialismus kritisiert oder vielmehr eine essayistische Nostalgie für den kolonialen Blick ist.

Trige Andersen ist freie Journalistin und Historikerin.
Email: nina.trige.andersen@gmail.com
Veröffentlicht: 31. März 2019
Afrikanischer Spiegel
Direktor: Mischa Hedinger
(Schweiz)

Es ist in Mode gekommen, Dokumentarfilme zu erstellen, die auf den (visuellen) Archiven des 20. Jahrhunderts basieren. Dieses Genre wird oft mit einem Grad an künstlerischer Freiheit aufgeführt, der den historisch-dokumentarischen Wert untergräbt Afrikanischer Spiegel Ein Beispiel dafür ist die Weltpremiere der diesjährigen Berlinale.

Film Essay

Archivmaterial, Briefe, Presseclips und Tagebücher wurden für einen Filmessay von Regisseur Mischa Hedinger gesampelt, in dem der Schweizer Reiseautor, Fotograf, Filmemacher und Dozent René Gardi (1909-2000) und sein Aussehen, seine Perspektive und seine volkstümliche Wirkung dargestellt werden.

Gardi reiste durch das Leben ...

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