Warum Populismus?

TRUMPF: In der neuesten Ausgabe von Agora mit dem Thema Populismus erscheint Donald Trump in zwei Varianten: in einer sehr persönlichen Version (in der er fast alles schuldet, was er besitzt) und als Patrimonialführer in den postmodernen Vereinigten Staaten.

Agora ist in meinen Augen zweifellos die beste Zeitschrift im Königreich. Und das Magazin hat einen wahnsinnig großen Untertitel: "Journal for metaphysical spekulation". In den Ausgaben 1-2 geht es um "Populismus", und wie üblich sind es über 600 Seiten, aber in dieser Ausgabe geht es, wie in allen Ausgaben von Agora, nicht nur um das Thema "Populismus". Es gibt auch viele Buchbesprechungen in der Zeitschrift – sowohl über Populismus als auch über alles von Bob Dylan und Sigmund Freud bis Simmel sowie über französische Literatur über 1000 Jahre.

Im Lehrvorwort heißt es: "Diese Ausgabe der Agora basiert dennoch auf der Prämisse, dass Populismus ein Konzept ist, das nicht nur sinnvoll, sondern auch absolut notwendig ist, um die aktuelle politische Situation zu verstehen." Die Publikation basiert auf neuer sozialwissenschaftlicher, geschichtlicher und politischer Literatur. Das Vorwort erwähnt auch, dass viele der Beiträge gekennzeichnet sind durch „was im weiteren Sinne als rhetorische Wende in der Populismusforschung bezeichnet werden kann. […] Eine bestimmte Art politischer Rhetorik, die auf einer Opposition zwischen Volk und Elite beruht ».

Eine weitere Voraussetzung für dieses Thema ist, dass "Populismus nicht unabhängig vom historischen Kontext gesehen werden kann".
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