Filmrevisionismus nach dem Kalten Krieg


Die feministische Kulturkritikerin Dai Jinhua liefert in einer neuen Aufsatzsammlung aktuelle Diagnosen durch Filmlesung und historische Analyse.

Trige Andersen ist freie Journalistin und Historikerin.
Email: nina.trige.andersen@gmail.com
Veröffentlicht: 7. März 2019
Nach dem Kalten Krieg. Die Zukunft der chinesischen Geschichte

Das Ansehen von Filmen wird nach dem Lesen von Dai Jinhua nie wieder dasselbe sein. Die marxistisch gut ausgebildete - aber alles andere als dogmatische - feministische Kulturkritikerin kann den Film und seine Rezeption wie keine andere analysieren und anhand von Handlungskonstruktionen, Kamerawinkeln und Charakterstrukturen das Verständnis für die Gegenwart, den historischen Gebrauch und den Entwurf möglicher Zukünfte eröffnen.

Durch Lesungen von Filmen wie der spionage-neoklassischen Lust, Vorsicht und dem historischen Drama Stadt des Lebens und des Todes (Nanjing, Nanjing!) Analysiert Dai Jinhua Chinas (Selbst-) Neuerfindung im 21. Jahrhundert in einer genauen und gut ausgearbeiteten Sammlung von Aufsätzen. Nach dem Nachkalten Krieg. Die Zukunft der Chinesen…

Lieber Leser. du musst sein Teilnehmer (NOK 69 / Monat), um mehr als einen kostenlosen Artikel pro Tag zu lesen. Komm morgen zurück oder logge dich ein.

Abonnement NOK 195 Quartal