Faszinierend über Faschismus


Ideology: Wissen wir genug über den Faschismus, um ihn zu verstehen?

Kroglund ist Kritiker und Schriftsteller.
Email: andrewkroglund@gmail.com
Veröffentlicht am: 2019
Faschismus. Eine Einführung in vergleichende Studien

"Sehen wir Ähnlichkeiten zwischen dem Vorkriegsfaschismus und den heutigen europäischen Populisten und Trump in den Vereinigten Staaten?"

Was hat Beevor geantwortet? Ich lege dich auf die Bank und mache einen Umweg mit einem frischen Buch. Dreyer's Publishers hat eine exzellente Reihe, die sie nennen Dreyer Perspektive, wo sie wichtige Phänomene in leicht verständlichen und aufregenden Veröffentlichungen hervorheben. Jetzt ist die Reise zum Faschismus gekommen, und der Verlag hat einen Überblick über das aktuelle Wissen über Faschismus und Faschismusforschung übersetzt. Der Autor ist nirgendwo anders: Roger Griffin ist emeritierter Professor für moderne Geschichte und politische Theorie an der Oxford Brookes University und ein führender Wissenschaftler auf diesem Gebiet.

Was ist Faschismus?

Griffin nimmt uns mit auf eine Reise von 1919 bis in die Gegenwart, von den Anfängen des Faschismus in Italien bis zum heutigen Internet-Faschismus und der weißen Machtbewegung. Aber was genau ist Faschismus? Das wissen wir doch alle, oder?

Das Thema war eine treibende Kraft in Griffins akademischer Karriere. Durch zahlreiche Bücher und Veröffentlichungen hat er dazu beigetragen, den Bereich der vergleichenden Faschismusforschung zu etablieren. Schlüsselelemente der Ideologie, schreibt Griffin, sind uniformierte Parteimitglieder, charismatische Führer und oft antisemitische Verschwörungstheorien. Dem Professor zufolge reicht es jedoch nicht aus, das Phänomen zu verstehen.

Trump ist, kurz gesagt, ein Rassist, der sich "um sie kümmert".

Griffin hat daher den Begriff eingeführt Palästinensischer Ultranationalismus. Es erklärt den Faschismus durch seinen Kernmythos, das heißt die Notwendigkeit einer Revolution, um eine nationale Wiedergeburt zu erreichen. Diese Paligenetik trennt den Faschismus von anderen autoritären nationalistischen Ideologien.

Abonnement NOK 195 Quartal

In einem separaten Kapitel darüber, wie marxistische Theoretiker den Faschismus betrachten, erhalten wir einen Einblick, wie sie Griffins Auffassung vom Faschismus als einer revolutionären Ideologie nicht teilen. Sie würden eher argumentieren, dass dem Faschismus ein ideologischer innerer Kontext fehlt und dass er eine Revolution behindert, die den Kapitalismus loswerden kann.

Aber auch in marxistischen Umgebungen gibt es verschiedene konkurrierende Ansichten zum Faschismus, und Griffin hebt diese auf aufregende Weise hervor. Er betont auch die Notwendigkeit, den "Faschismus" nicht als herablassenden Begriff zu verwenden, und spricht sogar über ...


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