Ein jihadistisches Familienporträt


Talal Derkis neuer Dokumentarfilm bietet einen seltenen Einblick, wie die Söhne der Al-Nusra-Krieger in der syrischen Provinz Idlib zur nächsten Generation von Dschihadisten erzogen werden.

Huser ist regelmäßiger Filmkritiker in MODERN TIMES.
Email: alekshuser@gmail.com
Veröffentlicht: 1. März 2018
MENSCH 2018: Von Vätern und Söhnen
Direktor: Talal Derki
(Deutschland / Syrien / Libanon)

In seinem vorherigen Film - preisgekrönt Die Rückkehr nach Homs - die syrischen Filmemacher-Rebellen der Freien Syrischen Armee während der Kämpfe in belagerten Homs dargestellt. in Von Vätern und Söhnen - das auf dem Internationalen Dokumentarfilmfestival in Amsterdam im November uraufgeführt wurde - hat er sich der al-Nusra-Front von al-Qaida in der Provinz Idlib im Nordwesten des Landes selten genähert. Das Hauptaugenmerk liegt diesmal auf den Kindern, die das darstellen, was Derki selbst als "die verlorene Generation in Syrien" bezeichnet hat, da sie nie etwas anderes als Krieg erlebt haben.

Als Sympathisant verkleidet. Die Prämisse des Dokumentarfilms ist an sich für den nichtreligiösen Filmemacher sehr gefährlich. Durch…

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