Seder Masochism Regisseurin Nina Paley

Eine andere religiöse Geschichtsstunde


ANIMIERTE MUSIK: Die Filmemacherin hinter Sita Sings the Blues hat wieder ein animiertes Musical voller eingängiger Musik und feministischer Kritik geschaffen - das wie sein Vorgänger kostenlos online verfügbar ist.

Huser ist regelmäßiger Filmkritiker in MODERN TIMES.
Email: alekshuser@gmail.com
Veröffentlicht am: 2019
Seder-Masochismus
Regisør: Nina Paley
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„Und nun zu etwas völlig anderem.“ Ich begann mit diesem Monty Python-Zitat, auch als ich vor einigen Monaten über Boots Rileys Film schrieb Entschuldige, dass ich dich belästige, aber es ist genauso relevant, sich auf Nina Paleys animiertes Musical zu beziehen Seder-Masochismus. Beides, weil der Film sehr erfrischend und anders ist, und weil die legendäre britische Comedy-Gruppe - und vor allem der Spielfilm Das Leben des Brian - als natürliche Referenz erlebt.

Spielerisches Nacherzählen

Die Animatorin, Regisseurin, Drehbuchautorin und Produzentin Paley (sie hat auch eine Reihe anderer Features!) Hier folgt ihr zehnjähriger Animationsfilm Sita Sings the Blues, die eine spielerische und einfallsreiche Adaption des alten indischen Heldengedichts Ramayana war. In dem Film wurde diese epische Geschichte der hinduistischen Götter Sita und Rama unter anderem durch die Erinnerung an drei moderne Inder erzählt, die mit Meinungsverschiedenheiten, Ungenauigkeiten und Abweichungen einhergingen. Typisch für Paleys viele kreative Erfindungen, gaben sie jeder ihrer animierten Schattenpuppen drei Stimmen. Dieser Film war auch eine Art Musical, in dem die Heldin Sita in einer Betty Boop-ähnlichen animierten Fassung ihre Emotionen in Form von Aufnahmen der Jazz-Sängerin Annette Hanshaw aus den 20er Jahren sang. Darüber hinaus erzählte der Film eine parallele zeitgenössische Geschichte, die auf den Erfahrungen der amerikanischen Filmemacherin basiert, als ihr Mann einen "befristeten" Job in Indien bekam, der nicht unbedingt zu einem glücklichen Ergebnis für ihre Beziehung führen sollte.

umstritten

Sita Sings the Blues gewann zahlreiche Preise bei Filmfestivals auf der ganzen Welt, sorgte aber auch für Kontroversen - ein solcher Humor, der auf religiösen Vorstellungen basiert, hat zu tun. Dies, obwohl der schärfste Streifen des Films eher feministischer Natur ist und keine direkte Kritik am Hinduismus per se. Aber ...


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