Ein spätes Hippie-Geständnis


GATEAVISA: MODERN TIMES druckt einen der Aufsätze in einem neuen Buch über Gateavisa. Hier eine Reflexion darüber, wie sie sich im postmodernen Geist als Magazin der achtziger Jahre neu erfinden mussten: In den Redaktionen waren sich alle in allen Fragen, vom Layout bis zur US-Außenpolitik, weitgehend uneinig. Hier waren lila Unterhemden, Jacken von Flohmärkten, Schriftrollen und Bücher über die Öko-Krise.

Email: eriksen@sai.uio.no
Veröffentlicht: 9. September 2020

Ich war ein später Hippie. OK, dann habe ich es nie geschafft, schulterlanges Haar zu bekommen. Und ja, ich habe an der Universität studiert und mehr Prüfungen abgelegt, als ich mir ursprünglich vorgestellt hatte. Außerdem arbeitete ich als Nachtwächter in einem Hotel und zog drei Nächte in der Woche ein weißes Hemd an. Dafür bekommt man nicht viel Anerkennung, man hat nicht so viele Brücken niedergebrannt oder etwas Besonderes aufs Spiel gesetzt: Sie sind auf sicherem Boden geblieben, während Sie Rebellion gespielt haben. Sicher, aber das ist das Schicksal aller Rebellen in einem Land wie Norwegen, wo sie nie aufhören, Kissen unter Ihren Armen zu nähen, egal wie gierig und rebellisch Sie sind. Aber um für mich selbst zu sprechen, würde ich argumentieren, dass ich im Grunde genommen ein später Hippie war, selbst wenn ich…

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