Ein internes Wettrüsten


Basierend auf einer interaktiven Installation und der US-Polizei befassen sich zwei Dokumentarfilme auf dem Bergen International Film Festival mit der immer größer werdenden Waffenindustrie.

Huser ist regelmäßiger Filmkritiker in MODERN TIMES.
Email: alekshuser@gmail.com
Veröffentlicht am: 2016

Der norwegisch produzierte Wir schießen uns Regie führt Christine Cynn, die zuvor bei den Filmen mit dem Dokumentarfilmer Joshua Oppenheimer zusammengearbeitet hat Die Globalisierungsbänder og Der Akt des Tötens. Wir schießen uns Sie hat alleine Regie geführt, aber ihr Grundkonzept hat ebenso gewisse Ähnlichkeiten mit Der Akt des Tötens, da beide von der Tatsache ausgehen, dass sie dazu beitragen, selbst erlebte Ereignisse in eine Art Filmszene umzuwandeln.

Wir schießen uns
Regie Christine Cynn

Widerstehen Sie nicht
Regie und Foto: Craig Atkinson

Aber da setzt die Bühne ein Der Akt des Tötens wurde von Oppenheimer als Mittel zur Herstellung des Films selbst initiiert, Cynn basierte in seinem aktuellen BIFF-Film auf einer bereits existierenden Kunstinstallation - oder einem "physischen Multiplayer-Spiel", das auch als "physisches Multiplayer-Spiel" bezeichnet wird. Das interaktive politische Theater Situation Zimmer findet in einem Lagerhaus in Berlin statt, wo die Theatergruppe Rimini Protokoll eine Gruppe von Menschen mit unterschiedlichen Verbindungen zu bewaffneten Konflikten in 13 verschiedenen Räumen Szenen aus ihrem Leben nachstellen lässt. Wir schießen uns ist sowohl eine Verfilmung als auch ein Film über diese Installation, da sie den Teilnehmern während des Prozesses der Neuerstellung ihrer Erfahrungen folgt und einige der Szenen enthält, die sie im Rahmen dieses Projekts drehen.

Menschen mit unterschiedlichen Bindungen an bewaffnete Konflikte schaffen Szenen aus ihrem Leben in 13 verschiedenen Räumen.

20 Einzelpersonen. Wenn Sie sich den Film ansehen, ist dies nicht unbedingt so verwirrend, wie ich vermute, obwohl es Sie nie dazu bringt ganz weise auf was Situation Zimmer ist für etwas. Das Wichtigste scheinen jedoch die vielfältigen und zuweilen skandalösen Geschichten zu sein, die die Teilnehmer erzählen müssen. Die ausgewählten 20 stammen aus vielen verschiedenen Ländern und sind in der Vergangenheit (oder sind es immer noch), darunter Scharfschützen, Kindersoldaten, Waffenfabrikarbeiter, Waffenhändler, Computerhacker, Militärhubschrauberpilot und Anwälte, die zivile Opfer von Drohnenangriffen sind Hessen Scheis Dokumentarfilm Drohne.

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Durch diese Personen versucht der relativ eigenartige Film, die Waffenindustrie von allen möglichen Seiten zu beleuchten - zumindest wurde das Projekt so beschrieben. Allerdings erlebe ich nicht ...


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