Antonio Gramsci: Der Philosoph und Politiker Antonio Gramsci (1891-1937) war der Führer der Kommunistischen Partei Italiens und wurde unter dem faschistischen Regime in Italien inhaftiert. Als Journalist während des Ersten Weltkrieges und bis zu seiner Inhaftierung im Jahr 1926 äußerte er sich zu einer Reihe bedeutender und dramatischer Ereignisse des Tages, darunter die russische Revolution und der Aufstieg des Faschismus in Italien sowie der Aufstieg des angloamerikanischen, globalisierten Kapitalismus.

Ein Internationalismus, der nicht nationalistisch sein sollte


Populismus: Antonio Gramsci hätte Selbstgerechtigkeit und Internationalismus vereint. MODERN TIMES spricht mit dem Philosophen Diego Fusaro im Zusammenhang mit einer neuen norwegischen Veröffentlichung.

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Geir Lima ist Schriftsteller und Übersetzer.
Email: geir.lima@gmail.com
Veröffentlicht am: 2019

Der Italiener Diego Fusaro ist Professor für Philosophie am IASSP-Forschungsinstitut in Mailand. Er ist einer der führenden Gramsci-Experten in seinem Heimatland und hat mehrere Bücher und Artikel über Antonio Gramsci veröffentlicht. Als Philosoph zählt Gramsci neben Hegel, Marx und Giovanni Gentile zu seinen wichtigsten Inspirationsquellen. Fusaro nimmt aktiv an der sozialen Debatte in Italien teil und hat sich als Systemkritiker bezeichnet, der dem globalisierten Kapitalismus besonders kritisch gegenübersteht.

- Gramsci kritisierte den angloamerikanischen Kapitalismus, war aber gleichzeitig nicht ohne Bewunderung für die Modernität, die in den Vereinigten Staaten existierte und…


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