Dokumentarfilm!

Im Bereich des aufstrebenden Journalismus tauchen eine Reihe von Dokumentarfilmen auf. Diesem Genre wird heute in einer Reihe von Zeitungsausgaben Priorität eingeräumt, in denen Hunderte von Journalisten entlassen wurden, um die Aktionärsdividende aufzufüllen. 

(Übersetzt aus Norwegisch von Google Gtranslate)

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[ntsu_column size=”1/2″]Vi i Ny Tid forsøker med små midler å drive gravejournalistikk – og har fått en del drahjelp fra Fritt Ord, samt et par nominasjoner for vår kritikk av asylpolitikk. Nå har også Erling Borgen og journalist Tarjei Leer-Salvesen blitt med på laget (se spalten «Grav der du står» på side 5).
Den undersøkende journalistikken er også grunnen til at Ny Tid har satset på kritikk av dokumentarfilm. Filmer som over år graver i menneskers gjøren og laden. I denne avisen finner du hele 15 filmer omtalt. Grunnen er at årets viktigste dokumentarfilmfestival Human Rights Human Wrongs (HRHW) arrangeres på Cinemateket 16.–21. februar, mens Eurodok deretter går av stabelen samme sted den 8.–13. mars. Blant de spennende temaene som tas opp i HRHWs i alt 19 filmer er økende ekstremisme; hvordan vi her i Norge forholder oss til flyktninger; og hvordan vi kan få innsikt i narkokrigene i Mexico. Eurodok på sin side inkluderer 12 norske dokumentarer, deriblant Duma (siehe Seite 20), wo der Regisseur Pål Refsdal einige Selbstmordkandidaten in Afghanistan trifft, kurz bevor sie sich wegen einer terroristischen Handlung dem Leben stellen müssen. Sowohl bei HRHW als auch bei Eurodok geht es um Machtmissbrauch und Ungerechtigkeit, aber auch um Fürsorge und Engagement.

Dokumentarfilm Für eine ethisch-politische Zeitung wie unsere ist die Verbindung zu den Menschen der Realität wichtig – dass etwas auf dem Spiel steht. Ein Beispiel ist der Folterer von Guantánamo im Film Guantanamos Kind, wie der Film Drohne zeigt den Mann, der die Gewalt bereut, der er anderen ausgesetzt war. Ein weiteres Beispiel ist die offene Korruption in China (Die Straße), und ein Drittel sind Personen, die das Gesetz selbst in die Hand nehmen (sogenannte Wachsamkeit), um den Drogenhandel an der mexikanischen Grenze zu verhindern (Kartellland). Aber ebenso interessant ist, wie die Regisseure hinter diesen Filmen arbeiten Autoren-Regisseure - wo sie fast mit der Kamera schreiben und selbst ein Drehbuch erstellen. Nicht zuletzt ist es interessant, dass sich viele der Direktoren in Gebiete wagen, die sich normalerweise nicht trauen, zu reisen. Der bereits erwähnte Refsdal wurde das letzte Mal, als er einen Dokumentarfilm drehte, von Rebellen entführt – ist aber dennoch mit einer gewissen Lebensgefahr nach Syrien gereist. Ein anderer ist Sean McAllister, der in Syrien inhaftiert und ohne Kamera war. Er hat mir mal erzählt, wie er Film geschmuggelt hat ...
Filmmaterial aus dem Jemen, nachdem er als einer der wenigen Westler das Innere des plötzlichen Aufstands heimlich gefilmt hatte (Der widerstrebende Revolutionär, 2012). Regisseur Hemal Trivedi ist ein weiteres Beispiel: Sie hat mehrere Jahre damit verbracht, genug Selbstvertrauen zu gewinnen, um im Film die Rote Moschee zu betreten Unter den Gläubigen (siehe Seite 16), wo die Fundamentalisten Kinder im Alter von vier Jahren rekrutieren. Solche Direktoren zeigen großen Mut, uns ihre Zeugnisse zu bringen. [/ Ntsu_column]

[ntsu_column size=”1/2″]Zur gleichen Zeit kann man spørre seg hvorfor vi trenger disse nærværende dokumentariske vitnesbyrdene. Det kan ofte være lett å ønske å slippe å forholde seg til verden der ute – eller for den saks skyld slippe å se døde mennesker på forsiden av Ny Tid. Her kan kanskje russiske Victor Kossakovskis vakre film Varicella (siehe Seite 13), wenn Ballerinas zum Aufwachsen bevorzugt werden. Aber nochmal – Sie graben, es liegt weit mehr unter der Ästhetik. Kossakovskis frühere Filme (zum Beispiel Vivan las Antipodas ab 2011) hat uns Blicke aus allen Ecken der Welt beschert. In solchen Ballettfilmen, wie auch David Kinsella's Dokumentarfilm Eine schöne Tragödie (2008) aus Russland ist ein Beispiel für, Wir sehen, dass die Ambitionen junger Mädchen den Test bestehen – und wir bekommen einen Einblick, was Erwartungen an ein Leben im Wettbewerb bedeuten können, wenn man in der Welt aufwächst, im Spiel und im Ernst.
Dokumentarfilme, die Zeugnisse widerspiegeln, sind erforderlich, weil sich die Welt so stark verändert: Anders als Gesellschaften mit etablierten, langjährigen Traditionen leben wir im Westen in einer ständigen Krise. Was meine ich damit in einer Wohlfahrtsgesellschaft wie Norwegen? Ja, ich beziehe mich auf das ewige, existenzielle Abblättern: Heute wechselt man nicht zwei- bis viermal im Leben den Beruf, sondern alle vier Jahre; Familien lösen sich genauso oft auf; und Menschen wechseln nach Belieben die Partner. Wohnen, Bildung, Werte, Überzeugungen, Moden und Erholungsorte werden ständig überprüft und ersetzt. Das bisher identitätsstiftende Nationale wird schrittweise durch das Internationale abgelöst. Und dann spreche ich nicht nur über internationale Interventionen – und die Zeit wird zeigen, ob wir in unserer Analyse eines bevorstehenden großen internationalen Zusammenbruchs der Schuldenwirtschaft (siehe Titelseite) richtig liegen.

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Die Reflexionen können Auch in Form von Debatten auftreten, mit denen Ketil Magnussen hinter HRHW gute Erfahrungen gemacht hat, als er das Festival nun zum achten Mal organisiert. Die Diskussionsthemen nach den Filmen sind vielfältig: Augenzeugenvideos; ob Aufnahmen authentisch sind; unter Belagerung leben; Russische Bomber; Demokratie in Myanmar (siehe auch Titelseite); Norwegen als Friedensvermittler; Jugendbewegungen; Tibetischer Kampf; politischer und religiöser Extremismus; der Unterschied zwischen Wahrheit und Propaganda.
Dokumentarfilme können – wenn ja – den Kontext wirklich untersuchen. Ein Dokumentarfilm dauert in der Regel zwei bis drei Jahre. Der Kurzfilm vielleicht ein Jahr. Guter Videojournalismus dauert einen Monat. Gleichzeitig ist eine Dokumentation oder ein Video mehr als nur ein Textinhalt, im Gegensatz zu einem Zeitungstext, der informativ und trocken sein kann. Der Dokumentarfilm leiht sich gerne etwas aus der Erzählfront oder visuell aus der Welt der Fiktion. Wie der alte Newcomer Jean-Luc Godard einmal schrieb: „Alle großen Spielfilme lehnen sich an den Dokumentarfilm an, genauso wie alle großen Dokumentarfilme an den Dokumentarfilm in einem dokumentarischen Kontext »(Godard auf Godard, 1972).
Gleichzeitig sollte der Bagger – ein investigativer Journalist, ein fragender Videojournalist oder ein Reflektierter Regisseur und Drehbuchautor – Lassen Sie das Problemfeld immer angezeigt. Es muss ungefähr sein überzeugen Sie – damit sich auch andere um die Kunst der Unterhaltung kümmern können überzeugen Sie. Wir möchten, dass Sie selbst überlegen.

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Truls Lie
Verantwortlicher Herausgeber von Ny Tid. Siehe vorherige Artikel von Lie i Le Monde diplomatique (2003–2013) und Morgenbladet (1993-2003) Siehe auch Teil Videoarbeit von Lie hier.

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