Opfer der Farc-Guerilla werden begraben.

Die Rolle der Opfer im Friedensprozess


Es besteht kein Zweifel, dass die Opfer die stärksten Stimmen für Frieden und Versöhnung in Kolumbien sein werden. Nach dem erfolglosen Referendum ist die Zukunft des Friedensabkommens ungewiss.

Email: janborgen@icloud.com
Veröffentlicht: 13. Oktober 2016

Am 26. August unterzeichneten die kolumbianische Regierung und die FARC-Guerilla ein historisches Friedensabkommen in Kolumbien. Sie hatten sich auf den Fahrplan für den Frieden geeinigt. 52 Jahre Krieg und Konflikt sowie vier Jahre Verhandlungen waren offenbar vorbei. Beim Referendum am 2. Oktober stimmte die Mehrheit jedoch mit möglichst geringem Spielraum gegen die Einigung. Obwohl "Referendum" und "Mehrheit" - bis zu 63 Prozent der Wähler blieben zu Hause - gibt es ohnehin keine starke Unterstützung für die Neinseite.

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