Papst gegen Atomwaffen


Der Vatikan sieht keine moralische Akzeptanz mehr für eine militärische Nuklearabschreckungsdoktrin vor.

Breines ist Berater, ehemaliger Vizepräsident des Internationalen PEACE-Büros und ehemaliger Direktor der UNESCO.
Email: i.breines@gmail.com
Veröffentlicht am: 2017

Der Vatikan lud den 10. bis 11. ein. November für die Konferenz Pläne für eine Welt ohne Atomwaffen und für vollständige Abrüstung. Hier verurteilte Papst Frans nicht nur den Einsatz und die Bedrohung von Atomwaffen, sondern auch den Besitz von Atomwaffen. Das ist neu, historisch und mutig. Der Vatikan sieht keine moralische Akzeptanz mehr für eine militärische Nuklearabschreckungsdoktrin vor.

Die Vatikanstadt gehörte zu den Ersten, die den neuen Atomwaffenvertrag der Vereinten Nationen ratifizierten. Aber die neun Atomwaffenländer und diejenigen, die unter dem Dach der NATO stehen, versuchen, diesen Vertrag zu untergraben, noch bevor er in Kraft tritt. Die Konferenz war daher auch im Hinblick auf die Konfrontation zwischen den Vereinigten Staaten und Nordkorea äußerst aktuell.

Konferenzleiter Kardinal Turkson sagte: "Es ist verständlich, dass Menschen, die Angst haben, mehr Sicherheit fordern, aber die Antwort ist nicht die Verbreitung von mehr Massenvernichtungswaffen. Dies verursacht nicht nur Sicherheitsprobleme, sondern verringert auch die finanziellen Möglichkeiten der Länder, in das zu investieren, was…


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