ISIS. AFP FOTO / HO WELAYAT

John Pilger: Eine Reise von Pol Pot zu ISIS


Im Zusammenhang mit den Gewaltakten des IS in Beirut und Paris erinnert uns John Pilger an die Wurzeln des Terrorismus - und wie man damit umgeht.

Pilger ist ein preisgekrönter Journalist und Autor mit einer Reihe von Ehrendoktorwürden von Universitäten auf der ganzen Welt.
Email: pilger@nytid.no
Veröffentlicht am: 2015

Als Präsident Richard Nixon 1969 eine "massive" Bombardierung Kambodschas anordnete, sagte Henry Kissinger, dass "alles, was fliegt und sich bewegt", genommen werden sollte. Während Barack Obama seit der Verleihung des Friedensnobelpreises seinen siebten Krieg gegen die muslimische Welt führt und Francois Hollande einen gnadenlosen Angriff auf Syrien verspricht, macht diese Leichtfertigkeit von Lügen und Hysterie einen beinahe nostalgisch, wenn man an Kissingers blutrünstige Ehrlichkeit zurückdenkt.
Als Zeuge der menschlichen Konsequenzen dieser Täuschung wundere ich mich nicht über die historische Vergessenheit, die erneut eintritt. Ein anschauliches Beispiel ist Pol Pots Machtkampf mit seinen Roten Khmer, der viel mit dem heutigen IS zu tun hatte. Rote Khmer waren auch skrupellose, mittelalterliche Gestalten, die als kleine Sekte begannen. Darüber hinaus waren sie auch das Ergebnis einer von den USA geschaffenen Apokalypse.

Laut Pol Pot Seine Bewegung bestand aus „weniger als 5000 schlecht bewaffneten Guerillas…


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