Die Psychopathie der Stadt


Jede Architektur ist politisch, behauptet der schwedische Soziologe Göran Therborn, und lobt die Moderne für ihre Verweigerung der Autorität.

Literaturkritiker in MODERN TIMES.
Email: henning.ness@icloud.com
Veröffentlicht: 14. September 2017
Städte der Macht. Das Städtische, das Nationale, das Populäre, das Globale
Autor: Mach Therborn
Verlag: Verso Bücher, USA

Städte der Macht geht es um Politik, Architektur und Moderne. Das Buch enthält schon früh die folgende Aussage: "Die Moderne soll sich nicht auf die Tradition beziehen, sondern mit allem brechen, was unsere Vorfahren getan haben." Eine solche Definition der Moderne scheint kopflos. Wenn Sie sich überhaupt nicht auf Tradition beziehen, haben Sie auch keine ideologische Denkrichtung, auf der Sie aufbauen können. Jede Struktur wird ungeplant, ohne Verbindung zur Umgebung und ohne zu wissen, was sie ausdrücken wird. Die Behauptung hängt daher in der Luft, ohne ausreichend diskutiert zu werden. Denn was ist die Moderne selbst, wenn nicht eine Tradition? Wenn es in dem Buch um Architektur als Tradition geht, wird alles zu einem…

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