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Bunt über tödliche Vorurteile

Du wirst um zwanzig sterben
Regissør: Amjad Abu Alala
( Sudan)

URETT: Overtro og profetier danner rammen for en historie der en forbannelse sier at hovedkarakteren skal dø før han fyller tyve år.

Der Rahmen ist wie aus den bekannten Abenteuern gezeichnet, aber es ist Religion und Systemunterdrückung, die dieser sudanesische Film leben möchte. Die Aktion findet in der Gegenwart auf dem abergläubischen Land statt. Diejenigen, die sich nicht aufrichtig religiösen Führern unterwerfen, gelten als sündig und schmutzig. Trotz des düsteren Themas wird der Film durch sinnliche Szenen zu einem großartigen, funkelnden und lebenszerreißenden Gobelin zusammengefügt.

Die Darstellung ist selbstbewusst und zeitgemäß. Von dem Jungen Muzamil, der von seiner Mutter vor einem Propheten in der Wüste neu geboren wurde, packt die Schönheit der Boulevardpresse den Betrachter mit einer fast hypnotisierenden Wirkung. Neben dem Propheten tanzt ein Mann in Trance, während er Zahlen zeigt. Plötzlich fällt er zu Boden und hellvioletter Sandstaub wirbelt auf. Bevor es sich beruhigt, hat sich das Leben auf Muzamils ​​Kopf gedreht. Das Ereignis wird als Prophezeiung interpretiert, die ihm alle normalen Möglichkeiten nimmt, zur Schule zu gehen, Freunde zu finden und eine Zukunft der Hoffnung, der Träume und der Liebe zu haben.

Husar Erholung

"Der Sohn des Todes" schreit die anderen Kinder vor dem Sparschwein Muzamil an, das wenige Mal wagt er sich aus dem überfürsorglichen Hausarrest seiner Mutter heraus, einem Gefängnis ohne besondere Lebensmöglichkeiten. Die Mutter trauert aktiv um seinen zukünftigen Tod, während sie ihn vom Leben beruhigt.

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Während ich den Film anschaue, erwacht eine innere Wut in mir. Das starke Einfühlungsvermögen in Muzamil stört mich, dass die Mutter und alle anderen nicht nur akzeptieren, dass dieser eine bestimmte Mann keine Rechte haben sollte, sondern dass sie ihn auch fleißig als Hackklotz benutzen.

Du wirst um zwanzig sterben
Du wirst um zwanzig sterben
Regisseur Amjad Abu Alala

Die Fabel geht weit über die Realität des Herkunftslandes Sudan hinaus. Es weist auf die gefährliche menschliche Akzeptanz hin, dass die Rechte anderer nicht geschützt werden. Overlands Worte werden sehr relevant: "Du darfst die Ungerechtigkeit, die dich nicht betrifft, nicht so sehr ertragen."

Diejenigen, die sich nicht aufrichtig religiösen Führern unterwerfen, gelten als sündig und schmutzig.

Ein Mensch wächst gefangen hinter hohen Mauern auf und wartet ziellos auf nichts als den Tod. Es gibt Assoziationen zu den vielen Millionen Menschen, die in ähnlichen Niemandsländern in Flüchtlingslagern oder noch schlimmer gestrandet sind. Daran ist nichts Abenteuerliches, aber die Ästhetik des Films ist dennoch gefährlich verführerisch. Es ist einfach, nur das Visuelle zu genießen, aber die Charaktere engagieren sich, das kümmert mich. Die Darstellung ist in der Nähe. Es geht nicht mehr darum die anderenJemand, der weit von unserem Leben entfernt ist und in etwas Exotisches verwickelt ist, aber an seinen menschlichen Bedürfnissen und Konflikten erkennbar ist.

Diejenigen, die den Kampf aufnehmen

Jemand wagt es, das Stigma zu brechen. Ein Dorfmädchen mag Muzamil und möchte, dass es die beiden sind. Sie bittet ihn zu handeln und den Kampf gegen den Aberglauben aufzunehmen. Die Gelegenheit zur Liebe ist wie ein Tritt direkt in den Bauch. Es weckt Muzamil. Seine bisherige schlafähnliche Routine wird in Frage gestellt.

Ein Dorfbewohner aus dem Exil taucht auf. Der Mann bietet Film, Brennen und Wissen. Alles an ihm steht in scharfem Kontrast zu dem religiös unterwürfigen Leben, das Muzamil fromm geführt hat. Vermisst von einem Vater, der entkommen war, als das Todesurteil des Sohnes ausgesprochen wurde, erregt in der Begegnung mit dieser neuen möglichen Elternfigur. Es geht um diejenigen, die eingeschüchtert sind, und um diejenigen, die den Preis dafür zahlen, an die Macht zu gelangen. Die Beziehung zum älteren Mann wird zum Kraftpaket des Films. Gleichzeitig wollte ich mehr über den Hintergrund seines langjährigen Exils wissen: Die sozialen Mechanismen, die ihn wegstießen, sind die gleichen, die diese Fabel geschickt unter das Siegel stellt.

Der Film ist unten gezeigt Filme aus dem Süden 2019.

Ellen Lande
Lande ist Filmautor und Regisseur und schreibt regelmäßig für Ny Tid.

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