Foto bereitgestellt MODERN TIMES von einem Bürgerjournalisten. (Bild wird gelöscht)

Auf dem Weg zum Völkermord?


Die norwegischen Behörden müssen entscheiden, welche Rolle sie in Burundi spielen wollen: Die Gewalt nimmt zu, und die Tendenzen der Massaker im benachbarten Ruanda wiederholen sich. Der Westen ist auch für die Zunahme ethnischer Konflikte verantwortlich.

Email: karoline@interfilm.no
Veröffentlicht am: 2016

In Burundi werden ethnische Widersprüche verwendet, um sich während eines Konflikts aufzubauen, der nur den Führern dient, die die Macht behalten wollen. Es scheint jedoch, dass große Teile der burundischen Bevölkerung, Hutus und Tutsis, nicht an ethnischer Gewalt teilnehmen werden. Viele von ihnen melden den Missbrauch der Außenwelt. Dann ist es wichtig, dass die Welt zuhört.
Wie in so vielen anderen Konflikten sind Presse und Opposition die ersten, die von der Gewalt betroffen sind. Mehrere Pressevertreter wurden getötet und Menschenrechtsverteidiger angegriffen. Seit April letzten Jahres sind mehr als 300 Menschen aus dem Land geflohen. Die EU und die USA haben Personal aus dem Land abgezogen und ihre Bürger gewarnt, nicht nach Burundi zu reisen.

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Rohschnitt - Teaser und Integritätsfilm on Vimeo.

Bürger machen mobile Fotos. Da es keine unabhängige Presse gibt, sendet die Bevölkerung Bilder der Gewalt über Handykameras aus. Zum Beispiel attackiert die Polizei jede Nacht Nachbarschaften in Bujumbura. Viele verschwinden spurlos. Jeden Morgen stehen normalerweise zwischen fünf und zehn Leichen auf der Straße. Die Einheimischen empfinden es als Taktik, Menschen von der Teilnahme am Aufstand abzuhalten. Am Morgen des 12. Dezember wurden 21 Menschen tot aufgefunden, von denen viele mit den Händen auf den Rücken gefesselt und durch die Köpfe geschossen wurden. Armeesprecher Oberst Gaspard Baratuza behauptet, die getöteten Rebellen hätten am 11. Dezember Militärstützpunkte angegriffen. In der Nacht vom 11. auf den 12. Dezember wurden 87 Menschen getötet - die größte Zahl seit April. Insgesamt wurden seit August Hunderte von Menschen getötet. Die Bilder, die die "Bürgerjournalisten" verschicken, zeigen die Körper von verletzten Frauen und verstümmelten Körpern. Die Fotos sind so grausam, dass die Weltpresse sie nur ungern druckt. Unter den Bildern, die aus Burundi stammen, wurde ein Familienmitglied von in Norwegen lebenden Menschen identifiziert. Die Person gehörte der Tutsi-Minderheit an.

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Die Fotos sind so grausam, dass die Weltpresse sie nur ungern druckt.

Zurra ...


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