Ist die Globalisierung ein Übel, das jetzt bekämpft werden sollte? Nein, es ist nuancierter. Wir, die wir international ausgerichtet sind, schauen mit Angst, wie sich die internationale Zusammenarbeit jetzt mit der Pandemie abschwächt.

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Veröffentlicht am: 2020

Der Führer von The Economist «Auf Wiedersehen Globalisierung»(16.5) schlug nur vor, dass ein selbstverwaltender Nationalismus weder finanziell besser noch sicherer ist. Und wie Agamben erinnert: Bei den nationalen Stillständen sind der Inhalt und die Beziehungen des Lebens genauso wichtig wie das bloße Überleben - was der italienische Philosoph reines biologisches Leben nennt.

Zunächst muss gesagt werden, dass das Wichtigste darin bestand, Leben zu retten - mit den Maßnahmen, die ergriffen wurden, um die Ausbreitung von Infektionen zu verhindern. Gleichzeitig sind die Folgen der Abschaltung der Nationen enorm. Isolationismus ist auch nicht neu, wie die Vereinigten Staaten in den letzten Jahren gezeigt haben. Und mit dem zollgefangenen Handelskrieg mit China ist die Globalisierung auf dem Weg nach unten. Eine "Slowbalisierung" tritt auf, wenn der internationale Rohstoffaustausch um rund 30 Prozent fällt. Wenn Zahlen genannt werden sollen, wird in diesem Jahr aufgrund der Koronakrise ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von 10 bis 15 Prozent in mehreren westlichen Ländern erwartet. Das ist um ...


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