"Wir erzählen uns und einander Geschichten, um zu überleben"


Interview: MODERN TIMES traf Regisseur Joachim Trier vor der Premiere seines neuen Films Louder Than Bombs, um zu besprechen, welche Erfahrungen und Überlegungen erforderlich sind, um Qualitätsfilme zu produzieren.

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Email: truls@nytid.no
Veröffentlicht am: 2015

Auf die Frage, was Regisseur Joachim Trier ein Leben lang zum Filmen motiviert hat, bezieht er sich auf die Kindheit. Sowohl sein Vater als auch seine Mutter arbeiteten am Film - er hatte auch ein Vorbild für seinen Großvater, den Filmemacher Erik Løchen. Trier wuchs am Filmset auf, wo er die Magie der Filmkamera und auch etwas Rituelles und Faszinierendes fand, sagt er.
Jetzt kann man sich fragen, ob es so genial ist, in die Fußstapfen seiner Familie zu treten. wenn man lieber etwas anderes machen sollte: "Ja, aber ich habe die Möglichkeit bekommen, mein eigenes Ding zu machen, meine Art, mich auszudrücken, zu entwickeln."

Erik Løche
Erik Løchen

Außerdem schien es ihm sehr motivierend, viel Film anzuschauen, und Trier wurde an der National Film & Television School in London ausgebildet, wo er seine offizielle Filmausbildung erhielt: „Ich war einer der jüngsten, die reinkamen, was schwierig und was schwierig war dass ich überkompensieren musste. Die Leute dachten, ich hätte weder Lebenserfahrung noch Erfahrung mit Film. Also musste ich durchbluffen und so tun, als wüsste ich viel, was ich nicht wusste. Etwas, mit dem du den Rest deines Lebens als Filmemacher weitermachst. “
genau Erfahrung ist das erste Thema dieses Gesprächs mit einem der führenden norwegischen Filmregisseure dieser Zeit. Bekommt Joachim Trier sein Filmmaterial aus seinem eigenen Leben - hat er genug Erfahrung, um eine Lebensweisheit zu haben, die er mit seinem Publikum teilen kann?
"Das ist eine große Frage. Ich bin jetzt 41 Jahre alt, also habe ich vermutlich einige Lebenserfahrungen. Ich kann nicht fahren; Ich kann nicht gut kochen. Aber ich habe es erlebt, mit Menschen zusammen zu sein, und die damit verbundenen Höhen und Tiefen. Ich denke auch, dass meine Filme das widerspiegeln. Als ich jünger war, habe ich mich mehr auf die Formalität konzentriert, aber jetzt geht es mir auch mehr darum, menschliche Erfahrungen, Gedanken, Gefühle auszudrücken - existenzielle Themen. “

Isabelle Huppert in den Louder Than Bombs. Foto: Jacob Irhre, Motlys AS
Isabelle Huppert in den Louder Than Bombs. Foto: Jacob Irhre, Motlys AS

Sind Fotografen. ...


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