Welchen Ort können wir heute der Gewalt geben?


ÖKOLOGIE: In autobiografischer Form setzt Kiøsterud sein Umdenken in der Zeit der Umweltkrise fort. Er weist auf eine normalisierte Brutalität hin, die er am stillschweigendsten akzeptiert.

Philosoph. Permanenter Literaturkritiker in MODERN TIMES. Übersetzer.
Email: andersdunker.contact@gmail.com
Veröffentlicht: 1. Oktober 2019
Die Ökologie der Stille
Autor: Erland Kiøsterud
Verlag: Oktober, Norwegen

Der erste Teil von Kiøsteruds Aufsatz "Aufwachsen in der blinden Zone der Moderne" handelt davon, aufzuwachen und zu verstehen, dass man zu den Missbrauchern gehört. Wir hören, wie er aus einer hochbürgerlichen Familie von Industrieeigentümern und Reedern stammt, die bewusst eine Reihe von Werten weiterführen, die die Position von Macht und Wohlstand sichern. Sein eigener Bruch mit diesem Hintergrund ist auch Teil einer größeren Verfestigung der Werte der modernen Gesellschaft - Expansions- und Wachstumsökonomie und verschiedene Formen von Gewalt und Unterdrückung, die nicht immer an der Oberfläche sichtbar sind.

Genau hier findet Kiøsterud…


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