AUFSATZ: Sophocles 'Elektra stellt die Frage: Was passiert mit einer Person, die nicht für sich selbst formuliert, gegen wen ihre Rache gerichtet ist und warum? Ist es das Bedürfnis nach Rache, das uns antreibt, der Drang, jemanden zu bestrafen, der für uns ruiniert hat? Und was ist mit jungen, religiösen Terroristen heute, die aus Liebe zum "Herrscher" grausame Rituale und Riten durchführen?

Eines Herbstes waren mein Mann und ich auf der griechischen Insel Sifnos. Eines Tages hörte ich eine junge Dame rufen: "Elektra!" Ein kleines Mädchen von fünf oder sechs Jahren antwortete ein wenig weiter die Straße hinauf mit einem fadenscheinigen "Ja". Sie wurde gegen ein Auto gedrückt. Der Schrei ließ mich an die literarische Elektra denken, von der sie so lebendig geprägt ist Sophokles in dem Drama, dass sie dort in einem griechischen Alltag hätte stehen können. Der Koch in dem Restaurant, in dem wir gegessen haben, hieß Aristoteles. Er hatte Ziegen, und vielleicht gab es einen Teil seiner Herde, der ständig die Straße überquerte, die sich in steilen Hängen um die Insel schlängelte. Vergangenheit und Gegenwart, Mythos und Alltag und die Vorstellung, wie sie dort damals und heute lebten, vermischten sich.
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