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Wien: Die Jubiläumsschau zeigt Egon Schieles 100-jährige Kunst, bei der die expliziten Aktporträts der Frau noch immer provozieren.

Ciftci ist Journalist und Schauspieler.
Email: info@ciftcipinar.com
Veröffentlicht am: 2018

SCHIELE AUSSTELLUNG:
Die Jubiläumsshow
Künstler: Egon Schiele
Ort: Leopold Museum in Wien, Österreich
Dauer: 23. Februar bis 4. November

Mit der Ausstellung wird das 1890-jährige Bestehen des weltbekannten österreichischen Künstlers Egon Schiele (1918-XNUMX) begangen Die Jubiläumsshow im Leopold Museum im berühmten Wiener Museumsviertel, wo die Kunst thematisch mit Gemälden, Aquarellen, Zeichnungen, Skizzen, Briefen und Fotografien präsentiert wird. Die Ausstellung dient als eine Art Zusammenfassung seiner wichtigsten Werke und zeigt einen facettenreichen Künstler. Die Reihenfolge der verschiedenen Themen in jedem Raum zeigt eine klare Verbindung von einem Thema zum anderen und die Verbindung zwischen dem Ganzen.

Der erste Raum, "The Ego", enthält Selbstporträts, gekleidet und nackt, in extremen Posen und Grimassen. sogar Porträt Sitting Man Act (Selbstporträt) ab 1910 zeigt sich ein 20-jähriger nackter schiele in ausdrucksstarker pose mit erhobenen armen und scharfem penis. Dies ist das einzige der fünf größten erhaltenen Aktbilder dieser Serie. Die anderen vier Bilder sind verschwunden und nur in Schwarz-Weiß-Fotografien abgebildet. Dieses Selbstporträt war der Beginn einer Periode von Aktbildern - sowohl von Frauen als auch von Kindern.

Die dominante Mutter

Schiele hatte eine sehr ambivalente Beziehung zu seiner Mutter Marie, was einer der Gründe sein mag, warum er später in der Kunst so viele nackte Frauen malte. Schiele war Maries einziger Sohn, und als sein Vater starb, forderte sie Schiele auf, die Rolle ihres Vaters zu übernehmen und sie unter anderem finanziell zu unterstützen. Schiele lehnte ab und bestand darauf, seine Freiheit und Autonomie zu wahren.

Eine ehrliche Darstellung der Frau ist genau das, worüber wir im modernen Westen mehr sehen müssen.

Die Beziehung zu ihrer Mutter war eng, aber durch ihr kontrollierendes und dominantes Verhalten fühlte sich Schiele gehemmt und hilflos. die Arbeiten Die tote Mutter, Mutter und Kind, Blinde Mutter og Mutter mit zwei Kindern Der zweite Raum zeigt eine traurige und tragische Mutter-Sohn-Beziehung mit amorphen Farben und klaren Gesichtsausdrücken. Die Bilder lassen die Frage aufkommen, ob es dort eine unfreiwillige Symbiose von Schiele gab.

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Als ich den dritten Raum betrete, der mit Aktbildern von Frauen gefüllt ist, bekomme ich ein merkwürdiges Gefühl. ...


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