Demonstranten vor dem Weißen Haus im September. FOTO: AFP FOTO / JIM WATSON

Statoil verdient Geld mit Öl-Fracking auf umstrittenem Gebiet der amerikanischen Ureinwohner


Die Inder kämpfen jetzt in erster Linie gegen den Klimawandel. Die US-Behörden kichern darüber. Die Misshandlungen gegen die Ureinwohner setzen ihre ununterbrochene Geschichte fort.

Kohler ist ein regelmäßiger Rezensent für MODERN TIMES.
Email: hansgkkohler@web.de
Veröffentlicht: 27. Oktober 2016

[Hinweis. Nur online veröffentlicht]

Die Systematik und Strategie, mit der die Indianer der Great Plains ausgerottet wurden, ist ebenso grausam wie grausam: Erstens wurden Millionen von Büffeln geschlachtet, damit die Ureinwohner nicht mehr in Bezug auf Nahrung und Kleidung autark sein konnten. Dann nahmen sie das Land, in dem sie lebten, mit Gewalt ein. Norwegen hilft Statoil nun dabei, den Indianern das allerletzte Wertvolle zu entziehen, das sie auf den Bodenflächen haben, die ihnen verbleiben: sauberes Grundwasser und Trinkwasser. Im Jahr 2011 erwarb Statoil die amerikanische Ölgesellschaft Brigham Exploration für 24,5 Mrd. NOK. Laut Statoil hat das Unternehmen eine starke Position in den attraktiven Ölvorkommen Bakken und Three Forks in…

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