Disc-Boom im Sandberg-Gehäuse


Per Sandberg musste nicht in den Iran, um überwacht zu werden. Neue Überwachungstechniken ermöglichen es, mobile Benutzer zu lokalisieren - unabhängig davon, wo sie sich befinden. Wir schauen uns diese Entwicklungen genauer an.

Kohler ist ein regelmäßiger Rezensent für MODERN TIMES.
Email: hansgkkohler@web.de
Veröffentlicht am: 2018

Nachdem Per Sandberg von seiner berüchtigten Urlaubsreise in den Iran zurückgekehrt war, wurde die Überwachung von Smartphones im öffentlichen Dienst in norwegischen Medien aktualisiert. Die Frage, die sich viele Leute stellen, ist, ob Sandberg der Überwachung hätte entgehen können, wenn er das Arbeitstelefon nicht in den Iran gebracht hätte.

Aber was ist das Potenzial für nationale und internationale Sicherheitsdienste, Hacker und Webspeaker mit den heutigen neuen Überwachungstechniken? Und vor welchen Überwachungsfallen sollten Politiker und andere Meinungsmacher schützen?

Stille SMS

Bereits im Jahr 2012 wurde Sandbergs Mobiltelefon von Dagens Næringsliv mithilfe einer Handy-Ortungsmethode, die als "stille SMS" (Silent Text Message) bezeichnet wird, geortet und abgehört.

In Deutschland ist diese Abhörmethode sehr verbreitet. Das Mobiltelefon wird zuerst über das Telekommunikationsnetz lokalisiert, und dann sendet der Hacker eine stille SMS an das Mobiltelefon, um es zu verfolgen. Wenn das Telefon empfängt Die SMS löst dabei eine Rückmeldung vom Telefon an die Telekommunikationszelle aus. Auf diese Weise registriert der Mobilfunkbetreiber, wo sich das Telefon befindet, und kann diese Informationen dann verbreiten. Der mobile Benutzer selbst kann die stille Textnachricht nicht sehen oder hören.

Historisch gesehen haben der deutsche und der iranische Geheimdienst eng zusammengearbeitet.

Wenn in kurzen Abständen nacheinander eine stille SMS gesendet wird, kann der Hacker ein Bewegungsprofil der Bewegungen des mobilen Besitzers erstellen und so den Besitzer des Telefons lokalisieren.

Abonnement NOK 195 / Quartal

Mit Anwendungen wie SnoopSnitch können Android-Smartphones jedoch stille SMS erkennen. Wenn das Mobiltelefon jedoch ausgeschaltet ist oder sich im Flugmodus befindet, funktioniert diese Verfolgungsmethode nicht mehr.

In der ersten Hälfte des Jahres 2018 verschickten die Sicherheitsdienste des Bundes und der Länder 103 stille SMS. Die Bundeskriminalpolizei verschickte 000, die Bundespolizei 31 solcher SMS. Die Zahlen des Zolldienstes und des deutschen Geheimdienstes BND seien jedoch geheim, teilte die deutsche Website Merkur.de am 000. August mit.

Neues deutsches Überwachungsgesetz

Wenn es also um mobile Überwachung geht, lohnt sich ein genauerer Blick auf ...


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