Zwei große Dystopien haben unsere Zeit geprägt. Einer ist mit dem Atomkrieg verwandt, der in Sekundenschnelle ganze Zivilisationen zerstören und die Lebensgrundlage des Planeten zerstören soll. Die andere hängt mit dem Klimawandel zusammen, mit den katastrophalen Umwälzungen, die Forscher vorhersagen, ob die Treibhausgasemissionen unvermindert anhalten. Im Schatten dessen und mit der Vorstellung von allem, was unmittelbar bevorsteht, werden wir aufwachsen, unser Leben leben, Kinder erziehen, Glück im Leben finden, politisch und vielleicht künstlerisch sein, das eine herausfinden, Barsch fischen und uns verlieben.

Wie schaffen wir das? Wie kannst du mit dieser Dualität, dieser doppelten Vision leben? Ist das parallele Bewusstsein von Leben und Tod - dass wir trotz Tod und seiner Realität muss leben - die wichtigste Polarität eines menschlichen Lebens? Schaffen wir es noch zu träumen? Oder sind wir unaufhaltsam dem Albtraum ausgeliefert?

Der Zusammenbruch von Utopien. Vestens…


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