Norwegen aus der NATO


Die Kampagne Norwegen aus der NATO heraus zielt auf Norwegens Außenpolitik ab, um die Unabhängigkeit des Landes zu sichern, zur Entspannung, Abrüstung und zum Frieden beizutragen und die Kluft zwischen reichen und armen Menschen zu überbrücken. Die Ankündigungen der Regierung über die Fortsetzung der Mitgliedschaft in der NATO nach 1969 und ein neuer Verteidigungsplan für die Jahre 1969-73 bestätigen, dass die übergeordneten Ziele der Kampagne nicht mit einer Fortsetzung der Mitgliedschaft in der NATO vereinbar sind.

Email: kari@orientering.no
Veröffentlicht am: 2018

Orientering 15. Juni 1968

Zunächst heißt es im Verteidigungsplan, dass "das Ziel der norwegischen Sicherheitspolitik kurz gesagt ist, unseren eigenen Frieden und unsere Freiheit zu sichern und gleichzeitig zu tun, was wir können, um zu einer friedlichen Entwicklung im Rest der Welt beizutragen". Dieses Ziel kann auch als Mitglied der NATO nicht verwirklicht werden. Die Mitgliedschaft untergräbt unsere Freiheit im Sinne einer demokratischen Entscheidungsfindung. Der Mangel an wahrheitsgemäßen und ausreichenden Informationen über die gegenseitigen Verpflichtungen aus dem NATO-Vertrag und der Integration schwächt die Grundlage für ein weises Handeln in einer Demokratie. Eine gut informierte Meinung ist Voraussetzung für demokratische Entscheidungen.

Forsvarsplanen bebuder økt militær aktivitet, økt integrasjon i NATOs styrker, i kontroll-, varslings- og sambandssystemer og NATO-utbygging av militære anlegg i Norge – som satellittsambandsstasjon i Sør-Norge. Disse tiltak er ikke i Norges og Nordens sikkerhetspolitiske interesse, men utgjør …


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