Privatfoto: Marianne Bjørneboe links, dann Therese und Suzanne. Ansonsten Jens und Tone.

Heimweh


In diesem Aufsatz reflektiert Jens Bjørneboes älteste Tochter eine weniger bekannte psychologische Seite ihres Vaters.

Email: marianne.bjorneboe@wemail.no
Veröffentlicht: 7. September 2020

Ein Jahr vor dem Tod meines Vaters schrieb ich in das Tagebuch: "Papa ist alt." Er war 54 Jahre alt und hatte gerade ein Haus auf einer Insel in Vestfold gekauft. Damit wollte er sowohl "neu anfangen", um nach vorne zu schauen, als auch "zurückreisen" zu dem, was er seit seiner Kindheit vermisst hatte: Salzwasser, Angeln und Bootfahren. Er hatte viele Male in seinem Leben versucht, "Zuhause" zu finden, sowohl physisch als auch psychisch. Darin lag die Hoffnung, Frieden zu finden. Als Schriftsteller sprach er vor allem junge Menschen an und gehörte damit zur "Zukunft". Aber auch, weil er von einer bevorstehenden Weltrevolution und einem gerechteren Alter sprach. Trotzdem hatte er eine starke Nostalgie. Ich denke an den Begriff in seiner…

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