Einwanderungsbekämpfung als "demokratische" Angstpolitik in Ungarn


Was wir im gesamten Film verfolgen, ist eine Karikatur eines Wahlkampfs, bei dem im Voraus bekannt gegeben wird, wer gewinnt.

Bolt ist Professor für politische Ästhetik an der Universität Kopenhagen.
Email: mras@hum.ku.dk
Veröffentlicht am: 2019
Ungarn 2018
Regisør: Eszter Hajdu
(Portugal, Ungarn)

Am 8. April 2018 fanden in Ungarn Parlamentswahlen statt. Die amtierende rechtsgerichtete Fidesz-Regierung mit Viktor Orbán an der Spitze gewann die Wahl und machte mit 5 Prozent weiter. Über 49 Prozent der Wahlberechtigten stimmten für Orbán und Fidesz. Und fast 20 Prozent stimmten für das Selbstverständnis, aber wirklich Neonazi, Jobbik, der Orbán unterstützt. Das Wahlergebnis war somit ein klarer Sieg für die rechten Kräfte in Ungarn. Orbáns Fidesz-Partei hat derzeit 133 von 199 Sitzen im Parlament und Jobbik 26 Sitze. Der Rest der Sitze ist in vier kleine Mitte-Links-Parteien aufgeteilt, die in Wirklichkeit keinerlei politische parlamentarische Opposition gegen Orbán darstellen, was seitdem der Fall ist Die Wahl hat die eigentümliche Mischung aus Neokonservatismus und Merkantilismus hervorgebracht, aus der seine Politik besteht.

Frygtpolitik

Eszter Hajdus Film Ungarn 2018 folgt Oppositionspolitiker Ferenc…


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