Norwegische und internationale Hilfsorganisationen fordern die Bereitschaft Europas, mit künftigen Migrationsströmen umzugehen.

Denken Sie noch einmal an Flüchtlinge


In den nächsten 50 Jahren können Klima, Krieg und Ungleichheit dazu führen, dass in Europa weitaus mehr Migrationsströme stattfinden als heute. "Wir müssen uns an eine neue Realität anpassen", sagt Anne-Marie Helland von Church Aid.

Email: redaksjon@nytid.no
Veröffentlicht am: 2015

"Das Geld auf dem Tisch" lautete die Botschaft des außerordentlichen Gipfeltreffens der EU zur Mittelmeerkrise im Mittelmeer am Donnerstag, dem 23. April. Drei Stunden Überstunden einigten sich die EU-Regierungschefs darauf, das Grenzüberwachungsprogramm Triton mit zusätzlichen Zuschüssen von sechs Millionen Euro pro Monat zu stärken. Für dieses Programm werden die norwegischen Behörden ein Schiff beisteuern. Der Gipfel wurde dringend gefordert, nachdem in den letzten Wochen über 2000 Menschen bei dem Versuch, das Mittelmeer zu überqueren, ihr Leben verloren haben. Insgesamt haben mehr als 120 Menschen das Meer in einem Flüchtlingsstrom überquert, der im Laufe des Jahres voraussichtlich an Stärke gewinnen wird. Nach Angaben der deutschen Nachrichtenagentur DPA warten in Libyen noch rund eine Million Migranten darauf, den Seeweg nach Europa nehmen zu können. Obwohl die diesjährige Situation teilweise aufgrund der regionalen Krise in Syrien als außergewöhnlich angesehen wird, gibt es kaum Anhaltspunkte dafür, dass Europa in leichteren Zeiten sein wird. In den letzten Jahren hat die Internationale Migrantenorganisation (OIM) gestaffelt, dass…


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