Chinas sanfte - und weniger sanfte - Macht in Südostasien


Als Barack Obama seine "Pivot-to-Asia" -Strategie ankündigte, war dies nicht zuletzt eine Reaktion auf Chinas zunehmenden Einfluss in der Region. In einer neuen Anthologie wird der Erfolg Chinas beim Setzen von Spuren in Nachbarländern bewertet.

Trige Andersen ist freie Journalistin und Historikerin.
Email: nina.trige.andersen@gmail.com
Veröffentlicht: 13. März 2019
Chinas Spuren in Südostasien

Als die philippinische Geschichtsprofessorin Maria Serena I. Diokno im vergangenen Sommer als Hauptrednerin zu einem Panel über autoritäre Tendenzen in Südostasien auf der Internationalen Konferenz der Asienwissenschaftler in Chiang Mai, Thailand, eingeladen wurde, hielt sie eine inspirierte und empörte Rede über historischen Revisionismus und strategisches Vergessen. amtierende philippinische Duterte-Regierung. Eine der Hauptaktionen von Präsident Rodrigo Duterte bestand darin, enge und nahezu bedingungslose Beziehungen zu China aufzubauen, einem Land, zu dem die Philippinen ansonsten seit Jahrzehnten ein angespanntes Verhältnis haben - nicht zuletzt aufgrund des maritimen territorialen Konflikts zwischen den beiden Ländern. Duterte ist so weit gegangen, ein…

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