Bist du ein "Kommunist"?


Mein Namensvetter Truls Øhras neues Buch Die Geschichte der Macht (478 Seiten, Solum Bokvennen) ist eine gründliche und aufschlussreiche Übersicht über den Missbrauch von Macht im Gegensatz zu Solidargemeinschaften. Lassen Sie mich mit einem ersten Punkt beginnen:

Verantwortlicher Herausgeber von MODERN TIMES
Email: truls@nytid.no
Veröffentlicht am: 2018

Ich beziehe mich auf das heutige russische Feindbild und die militärische Übung Trident Juncture (Seite 4–5 in der Zeitung), die eine tiefe hat mythologisch Hintergrund - etwas, das Sie finden und verstehen können, wenn Sie das Buch lesen. Denn das Wort "Dreizack" bezieht sich auf Neptuns dreiköpfigen Speer, der Flutwellen und Seestürme auslöst, und "Kreuzung" bedeutet "die entscheidende Zeit". Auf welche Katastrophe bereitet sich Trident Juncture nun vor - mit einer NATO, die von Jensemann und anderen angeführt wird, sowie dem übertriebenen Feindbild der Medien von Russland und den Kommunisten?

Man könnte meinen, dass Øhra wirklich Ärger einlädt, wo er in einem, wie ich es nennen würde, Meisterstück unser norwegisches Selbstbild der NATO, unsere Kriegskultur, den Antikommunismus und die norwegische Nachkriegssiedlung offenbart. Stattdessen zeigt er uns den Weg der Solidarität und Nächstenliebe. Das Material ist überwältigend: Die Geschichte der Macht Es steckt voller historischer Details und Ereignisse, die mit 665 Fußnoten und einer dazugehörigen Bibliographie von über 200 Büchern versehen sind - eine Arbeit, die er 15 Jahre lang in Anspruch genommen hat. Øhra blickt auf eine 7000-jährige Geschichte zurück - von den friedlichen und kulturellen Mio mit ihren Reisterrassen über Ägypten und Mesopotamien bis hin zum Blutdurst der Kriegerkulturen, die Straßen und Landschaften mit Leichen und Enthaupteten füllen. Er beendet das Buch mit der Zeit um den Holocaust und dem Antikommunismus der Nachkriegszeit.

Ja, es ist an der Zeit, dass wir mit der westlichen Kriegskultur erkennen, dass wir nicht länger die Lösung sind, sondern das Problem, wie Johan Galtung im Vorwort des Buches schreibt.

Ein rachsüchtiger Gott

Truls Øhra: Die Geschichte der MachtEin bisschen mehr zum Hintergrund: Øhras hebt die Liebe zur semitischen Kultur, zum christlichen Hellenismus, zum Judentum und zum Neuen Testament hervor. Wir lesen über die Zerstörung der Perser und die teuflischen Mittel des Katholizismus. Immerhin stellte Augustinus vor fallenund wies den Wunsch als sündig ab, die Fruchtbarkeitskultur in einen "Griff zu legen, damit Kain den Platz Jesu in der christlichen Lehre einnimmt." Sie vergifteten Eros, reduzierten den sexuellen Antrieb durch Scham, Schuldgefühle und andere mentale Machtkämpfe.

Øhra zitiert Susan Sontags Stile von Radikaler Wille (1967), wo das Christentum als herzloses Opfer oder "Säuberungswerkzeug" benutzt wurde ...

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