Eröffnung des Weltgipfels der Friedensnobelpreisträger am 13. November 2015 in Barcelona - wenige Stunden vor den Pariser Terroranschlägen. AFP FOTO / JOSEP LAGO

Auge in Auge - und die Welt wird blind


Mahatma Gandhi erhielt nie den Friedensnobelpreis, den er hätte haben sollen. Seine Lehren in gewaltfreiem Konfliktmanagement waren und sind eine große Inspiration für viele, werden aber von Spitzenpolitikern nicht so häufig verwendet.

Breines ist Berater, ehemaliger Vizepräsident des Internationalen PEACE-Büros und ehemaliger Direktor der UNESCO.
Email: i.breines@gmail.com
Veröffentlicht am: 2016

Das Gandhi-Zitat, auf das sich die Schlagzeilen beziehen, ist relevant für die vielen verzweifelten Situationen, in denen wir uns heute mit Rache und Konfrontation konfrontiert sehen. Es scheint, dass der enorme Vorteil des Menschen gegenüber anderen Lebewesen - nämlich unsere Fähigkeit zur Einsicht, zum Dialog und zur Kommunikation - in einem kindlichen Sandkasten-Verhalten aus dem Spiel geraten ist, in dem "du schlägst mich, ich schlägst dich" für ein erwachsenes, vorausschauendes Denken übernommen wurde. Befindet sich die Menschheit erst in den Kinderschuhen? Geht es das Risiko ein, dort zu bleiben? Haben wir in den internationalen Beziehungen, in denen Waffengebrauch und Bedrohung als legitime Erweiterung und Bestätigung der eigenen Muskeln, Stärke und Kraft angesehen werden, eine völlig veraltete und mit Testosteron gefüllte Männlichkeit vorherrschen lassen?
Nyheten om terrorangrepene i Paris den 13. november i fjor kom midt under The World Summit of Nobel Peace Laureates (Nobel Summit) i Barcelona. Den var den 15. i rekken av slike årlige samlinger, hvor individuelle fredsprisvinnerne og nobelorganisasjoner møtes til samråd over et aktuelt …


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