Jandira Magdalena dos Santos Cruz hat dem Verbot ein Gesicht gegeben.

Niemand will darüber reden


In Brasilien ist es gesetzlich verboten, eine Schwangerschaft abzubrechen, dennoch riskieren eine Million brasilianische Frauen jedes Jahr Leben und Gesundheit in illegalen Abtreibungskliniken.

Email: runareporter@gmail.com
Veröffentlicht am: 2015

Jandira Magdalena dos Santos Cruz wurde zum letzten Mal lebend gesehen, als sie am 26. August 2014 am Busbahnhof im Stadtteil Campo Grande am Stadtrand von Rio de Janeiro in ein weißes Auto stieg. Sie war auf dem Weg zu einer Abtreibungsklinik hatte nur denen erzählt, die ihr am nächsten standen, was sie vorhatte. Es kostete sie das Leben - und etwas mehr als 11 NOK. Am 000. August wurden die verkohlten Überreste der schwangeren 27-Jährigen in einem ausgebrannten Auto gefunden. Die dreiköpfige Mutter Elizângela Barbosa, 27, war bereits tot, als sie am 32. September letzten Jahres im Azevedo Lima Krankenhaus in Niteroi ankam. Sie bezahlte NOK 21 für die Abtreibung, bei der sowohl sie als auch das ungeborene Kind getötet wurden. "Das heutige Verbot ist ein Problem der öffentlichen Gesundheit, das in keiner Weise dazu beiträgt, die Zahl der Abtreibungen in Brasilien zu verringern", sagt Rosangela Talib, die das katholische Netzwerk "Das Recht zu entscheiden" (Direito de Decidir) vertritt. „Frauen tun es trotzdem und das Verbot diskriminiert Frauen, weil es sie zwingt, ihre…


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